Das war die CREATING URBAN TECH 2017

Foto: © Andreas Lander

 

 

Am 25. Oktober 2017 fand bereits die dritte CREATING URBAN TECH statt. Unter dem Motto "connected.urban.smart" begrüßten wir Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer, aber auch Innovations-Chefs und ambitionierte Startup-Gründer der Urban Technology-Branche. Gemeinsam wurden technologische Visionen und Lösungen für die Metropolen der Zukunft diskutiert.

 

Einige Impressionen der vergangenen Konferenz haben wir bereits hier mit Ihnen geteilt. Auch die Kongressdokumentation ist nun fertig, diese können Sie sich online auf unserer Website ansehen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Referenten und Teilnehmern für eine gelungene und inspirierende Berliner Wirtschaftskonferenz bedanken!

 

In ihrer Keynote zu Beginn der Konferenz veranschaulichte Senatorin Ramona Pop am Beispiel Berlins, welche Chancen und Herausforderungen mit dem weltweit zu beobachtenden Wachstum von Metropolen verbunden sind. Dabei machte sie deutlich, dass es beim Thema Urbanisierung immer sowohl um die Erweiterung als auch um die Modernisierung von Infrastruktur gehe und die regionale Wirtschaft hierbei eine ganz entscheidende Rolle spiele.

 

Inhaltliche Schwerpunkte der Rede von Senatorin Ramona Pop waren:

  • Insbesondere die Digitalisierung städtischer Infrastruktur bietet große Chancen für technologiebasierte kleine und mittlere Unternehmen sowie innovative Startups aus den Bereichen Information- und Kommunikationstechnik sowie Mobilität. Auf beiden Feldern ist Berlin hervorragend aufgestellt.

  • Berlin erlebt einen Wachstumsschub, der eine hervorragende Ausgangslage dafür bietet, die im vergangenen Jahrzehnt aufgrund notwendiger Haushaltskonsolidierungen entstandenen Infrastrukturlücke mit modernen urbanen Investitionsvorhaben zu füllen. 

  • Als Gründungsmetropole und Stadt, die wie keine andere deutsche Region von der Digitalisierung profitiert, treibt Berlin damit seine Entwicklung zur modernen Smart City gezielt voran.

  • Immer mehr große Industrie- und Dienstleistungsunternehmen und Hidden Champions aus den verschiedensten Regionen Deutschlands verlegen Teile ihrer Innovationsabteilungen nach Berlin mit dem Ziel, bestehende Strukturen für die digitale Transformation fit zu machen.

  • Die Herausforderungen wachsender und damit enger werdender Städte müssen interdisziplinär und ressortübergreifend angegangen werden. Berlin geht hierbei mit seiner Smart City-Strategie voran. Handlungsfelder sind Mobilität, Wohnen, Wirtschaft, Verwaltung, Infrastrukturen und Sicherheit, ergänzt um Querschnittsthemen wie Demografischer Wandel, Bildung oder Digitalisierung. Dieser Ansatz bietet einen hervorragenden Rahmen, Innovationen und technologischen Fortschritt zielgerichtet dazu zu nutzen, die Lebensqualität der in Berlin lebenden Menschen zu verbessern.

  • Mit einem bundesweit bisher einmaligen Mobilitätsgesetz werde der Senat den Nah- und Radverkehr stärken und so für mehr Menschen den Umstieg auf Bus, Bahn oder Fahrrad attraktiv machen. Und ein neues Tourismuskonzept wird demnächst das Ziel verfolgen, einen nachhaltigen und stadtverträglichen Tourismus zu etablieren.

  • Die Berliner Landesunternehmen tragen mit ihrer Arbeit und ihren beachtlichen Investitionsetats dazu bei, dass Berlin auch ganz konkret im Alltag sichtbar smart wird. Allein die Berliner Verkehrsbetriebe und die Wasserbetriebe werden Milliardenbeträge in die Infrastruktur der Stadt investieren.

Bei alledem versäumte es Ramona Pop nicht darauf hinzuweisen, dass Technik und Wachstum kein Selbstzweck seien. Innovationen bekommen erst dann ihren Sinn, wenn sie das Leben der Menschen nachweislich verbessern. Im Zentrum aller Neuerungen müsse daher immer ihr gesellschaftlicher Nutzen stehen. 

 

Die Wettbewerbsfähigkeit von Standorten, Regionen, Metropolen von heute, so Ramona Pop abschließend, sei nicht deckungsgleich mit den Anforderungen und dem Erfolg von morgen und übermorgen. Gebraucht werden immer wieder neue Ideen und viel Kreativität, um weiter vorne mitspielen zu können. Um solche Ideen zu entwickeln und gleichzeitig aufzuzeigen, wie viel im Bereich Urban Tech schon passiert, sei die Berliner Wirtschaftskonferenz der richtige Ort.

 

Foto: © Andreas Lander

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URBAN TECH Analyse vom 08.11.2017

Die Stadt der Zukunft